Mi. 16.09.2020, 19.00 Uhr

Über Grenzen

Lesung von Hartwig Mauritz

Gedichte zu den Themen Grenzen und Erfinder

Welches Thema liegt an der Nahtstelle dreier Länder näher als das der Grenzen und ihrer Überwindung. 30 Jahre nach dem Mauerfall im Zeitalter der europäischen Einigung mit seinen grenzenlosen Möglichkeiten steht mit dem Brexit eine neue Grenzziehung ins Haus. Die Vereinigten Staaten bauen Handelsschranken auf, und nicht zuletzt die Corona-Krise hat die alten Barrieren zwischen den Staaten teilweise wiederaufgebaut. Es scheint, dass die Zeit des grenzenlosen Optimismus, die mit den offenen innereuropäischen Grenzen einhergegangen ist, ihr Ende findet.

Der Lyriker Hartwig Mauritz wird im Kontext der Veranstaltung „Drachenzähne – In Farbe“ dieses Thema poetisch beleuchten. Er führt seine Zuhörer an die innerdeutsche Grenze, nach Korea an den 38. Breitengrad und nach Ceuta, der spanischen Exklave in Nordafrika. Er liest über die Routen der Kaffeeschmuggler an der deutsch-belgischen Grenze und thematisiert die Wunden, die der Bau des Westwalls in der Landschaft hinterlassen hat. Sein Großvater hat als Zöllner in den zwanziger Jahren die deutsch-polnische und die deutsch-tschechoslowakische Grenze bewacht. Eine Zeitreise an den Grenzübergang bei Vaals, dem Heimatort des Dichters, darf ebenfalls nicht fehlen.

Auch in der Technik und Naturwissenschaft werden fortlaufend Barrieren überwunden. Hartwig Mauritz stellt in seinen Gedichten Menschen vor, die mit Hilfe ihrer Entdeckungen und Erfindungen die Grenzen des menschlich Möglichen verschoben haben, indem sie z.B. mit Hilfe drahtloser Kommunikation Ozeane überwanden oder sich mit den ersten Fluggeräten in die Lüfte schwangen.

Eintritt: 6 Euro

Die Lesung ist geplant als Open-Air-Veranstaltung. Bitte beachten Sie evtl. Änderungen aufgrund der Wetterlage oder der geltenden Corona-Schutzverordnungen auf unserer Webseite bzw. bei Facebook.


Mi, 07.10.2020, 19.00 UHR

OLAF MÜLLER

Tote Biber schlafen nicht

Lesung, Eifel-Krimi

Fällt leider coronabedingt aus

Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen in der Stadt Aachen hat zu verschärften Auflagen für Kulturveranstaltungen geführt. Diese Einschränkungen haben uns bewogen, die Lesung mit Olaf Müller am Mittwoch leider kurzfristig abzusagen. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen auf einen schnellen Nachholtermin.  

Ein bekannter Aachener Immobilienhai hängt tot an der Victor-Neels-Brücke in Vogelsang, in Krakau wird ein Professor der RWTH Aachen tot aufgefunden und im Hambacher Forst eskaliert die Gewalt. Kommissar Fett und sein Kollege Schmelzer ermitteln in Aachen, Düren, Heimbach, Vogelsang und Moresnet. Sie stoßen auf ein ganzes Bündel an Motiven: Eifersucht, Rache, Konkurrenz. Als im Kloster Steinfeld ein weiterer Toter gefunden wird, entdecken die Kommissare unheimliche Verbindungen zwischen den Fällen …

Olaf Müller wurde 1959 in Düren geboren. Er ist gelernter Buchhändler und studierte Germanistik sowie Komparatistik an der RWTH in Aachen. Seit 2007 leitet er den Kulturbetrieb der Stadt Aachen. Olaf Müller hält Vorträge u.a. zum Thema Heimat und Identität. Als Segelflieger kennt er die Eifel aus der Luft, als Wanderer vom Boden. »Tote Biber sterben nicht« ist nach »Rurschatten«, »Allerseelenschlacht« und »Die Macht am Rhein« (gemeinsam mit Maren Friedlaender) sein vierter Kriminalroman im Gmeiner-Verlag.


Fr. 30.10.2020, 20 Uhr

Sylvie Schenk und Heribert Leuchter; Foto: Ales Vega
Foto: Ales Vega

Fällt leider coronabedingt aus

„Eine gewöhnliche Familie“  –  Lesung mit Musik

Sylvie Schenk und Heribert Leuchter (Saxophon)