
“Kuhle Wampe” ist ein Klassiker des deutschen proletarischen Kinos: Berlin, während der Weltwirtschaftskrise – verzweifelt über die aussichtlose Jobsuche nimmt sich ein junger Arbeiter das Leben. Seine Familie verliert die Wohnung und zieht in eine Zeltstadt am Rande der Metropole.
Der 1932 von Slatan Dudow inszenierte Film Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?, dessen Drehbuch Bertolt Brecht und Ernst Ottwald verfassten, gehört zu den wenigen proletarischen Spielfilmen der Weimarer Republik. Bei seiner Fertigstellung verboten, mit Kürzungen schließlich freigegeben und 1933-1945 erneut verboten, stellt Kuhle Wampe heute ein bemerkenswertes Dokument aus der Spätphase der Weimarer Republik dar, das sich durch die Anprangerung der sozialen Mißstände und klarer politische Positionierung von den eskapistischen Unterhaltungsfilmen abhebt, die das Bild der frühen Tonfilmepoche prägten.
Eintritt:
Für KuKuK Mitglieder frei.
Tagesmitgliedschaft Abendkasse 10 €
